Sichelduenen, ungezaehlt.
Im Windschatten, tausendfach: du.
Du und der Arm,
mit dem ich nackt zu dir hinwuchs.
Verlorene.
Sie Strahlen. Sie wehen uns zuhauf.
Wir tragen den Schein, den Schmerz und den Namen.
Weiss,
was sich in uns regt,
ohne Gewicht,
was wir tauschen.
Weiss und leicht:
lass es wandern.
Die Fernen, mondnah, wie wir. Sie bauen.
Sie bauen die Klippe,
wo sich das wandernde bricht.
Sie bauen weiter,
mit Lichtschaum und staeubender Welle.
Das wandernde Klippenheer winkend.
Die Stirnen winkt es heran, die Stirnen, die es uns lieh,
um der Spiegelung willen.
Die Stirnen.
Wir rollen mit ihnen dorthin.
Stirnengestade.
Schlaefst du?
Schlaf.
Meermuehel geht,
eishell und ungestoert in unseren Augen.
Celan,Weiss und leicht