Die Kruge
An den langen Tischen der Zeit
zechen die Kruge Gottes.
Sie trinken die Augen der Schenden leer, und die Augen der Blinden,
Die Hertzen der waltenden Schatten,
Die hohle Wange des Abends.
Sie sind der gewalstigsten Zecher :
Sie fuhren das Leere zum Mund wie das Volle
und schaumen nicht uber wie du oder ich.
*
Laissez donc laissez
Les morts dècomposer
Nos phrases d’errants
Laissez-les s’acharner sur chaque letter
Tailler nos maux
Trier nos joies
Frapper dans le tas
Ils ont la clè
Ils sont les maitres
Avec leurs paroles et leurs gestes
Essentiels
Avec leur mot de passé
Pour l’éternité
Edmond Jabès
in “Le rocher de la solitude”
page 132 – Poésie/Gallimard
Paul Celan, Mohn und Gedachtnis
Edmond Jabès, Le rocher de la solitude